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Ordentliches Plangenehmigungsverfahren nach Elektrizitätsgesetz

10. Juni 2024

Unterwerk Villnachern (110-kV-Schaltanlagenteil)

- Neubau auf heutiger Parzelle Nr. 575 in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen OE III
  (Lärm-Empfindlichkeitsstufe III)

- Neubau zur Einbindung der bestehenden Freileitungen und der beiden Maschinentransformatoren aus dem Kraftwerk Wildegg-Brugg (KWWB; S-0124907)

- Rückbau der Schaltanlage im Kraftwerk Wildegg-Brugg (KWWB; S-0174540)

Vorlage Nr. L-2412459.1

110 kV-Kabel zwischen dem Kraftwerk Wildegg-Brugg (KWWB) und dem Unterwerk Villnachern

- Neubau einer Kabelschutzrohranlage mit Kabeleinzug

Vorlage Nr. L-2412437.1

110 kV-Leitung zwischen den Unterwerken Lupfig und Villnachern (L182)

Teilstrecke: Kabeleinführung in das Unterwerk Villnachern ab Mast Nr. B10A (L182) der ehemaligen Freileitung Wildegg - Lupfig

- Neubau einer Kabelschutzrohranlage mit Kabeleinzug in das neue Unterwerk Villnachern

Vorlage Nr. L-0232603.2

50 kV-Leitung zwischen den Unterwerken ABB Birr und Frick (L175-L174-L170)

                     Teilstrecke: Kabelverbindung zwischen den Freileitungen nach Unterwerk ABB-Birr und nach
Unterwerk Frick als Ersatz der ehemaligen Einführung ins Kraftwerk Wildegg-Brugg (KWWB) auf dem Freileitungsportal beim KWWB

- Neue Kabelverbindung innerhalb des eingezäunten Freileitungsportals für den Zusammenschluss der beiden ehemaligen Freileitungen ABB-Birr - KKWB und KKWB - Frick

- Seilarbeiten an der Leitung nach Unterwerk Frick ab Mast Nr. 11 bis Freileitungsportal

Vorlage Nr. L-0231200.2

110 kV-Leitung zwischen den Unterwerken Villnachern und Wildegg (L110, ehemals L183)

Teilstrecke: Kabeleinführung in das Unterwerk Villnachern ab Mast Nr. 11 der ehemaligen Freileitung Wildegg - Lupfig

- Neubau einer Kabelschutzrohranlage mit Kabeleinzug in das neue Unterwerk Villnachern

Vorlage Nr. L-0171955.7

110 kV-Leitung zwischen den Unterwerken Umiken und Villnachern (L187)

- Neubau einer Kabelschutzrohranlage mit Kabeleinzug in das neue Unterwerk Villnachern

Betroffene Gemeinde: Villnachern / Gesuchsstellerin: Axpo Grid AG, Parkstrasse 23, 5400 Baden

Ort: Parz. Nr. 500, 563, 574, 575, 577 / Koordinaten 2655104/1257942

Die Gesuchsunterlagen betreffend das Projekt werden vom 10. Juni 2024 bis zum 09. Juli 2024 in der Gemeinde Villnachern, Oberdorfstrasse 2, Villnachern öffentlich aufgelegt. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.

Das Verfahren richtet sich nach Art. 16 ff des Elektrizitätsgesetzes (EleG; SR 734.0), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen (VPeA; SR 734.25) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI).

Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) oder des Bundesgesetzes über die Enteignung Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen (Art. 16f Abs. 1 EleG).

Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42-44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG).

Innerhalb der Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen: a. Einsprachen gegen die Enteignung; b. Begehren nach den Artikeln 7–10 EntG; c. Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG); d. Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG); e. die geforderte Enteignungsentschädigung.

Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzuge des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden.

Eidgenössisches Starkstrominspektorat (ESTI), Kanton Aargau, Dep. Bau, Verkehr und Umwelt

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